22. Juli, 8. nach Trinitatis, 17 Uhr

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Der barmherzige Samariter (Lk 10, 25-37) oder wie Menschen aus dem Süden uns manchmal verblüffen. Liturgie und Predigt: Pfarrer Dr. Frank Hiddemann; Gäste: Simon Schmiedel (Leiter des ASB-Seniorenpflegeheims „Landgut Rubitz“) und ein Rettungssanitäter aus einem der Notarzteinsatzfahrzeuge des Arbeiter-Samariter-BundesMusik: Ahmad Mohamed spielt die kurdische Langhalslaute (Saz).

722 vor Christus nahmen die Assyrer die Stadt Samaria ein. Sie siedelten im ganzen Gebiet Samarien Fremdvölker an. Seitdem waren die sogenannten Samariter in Israel nicht gut angesehen. Zwar hatten sich die Fremdvölker gut integriert – das war nicht das Problem -, jedoch galten nun alle Samariter als irgendwie fremde und nicht vertrauensvolle Südländer; Jerusalem aber lag nördlich von Samarien. – Jesus liebte es, Geschichten zu erzählen, in denen ein Samariter vorkam. Und ständig verhielten die sich so, wie ein anständiger Jude es nie für möglich gehalten hätte. In der Geschichte vom barmherzigen Samariter z.B. helfen zwei Männer Gottes nicht, aber der nur von seinem Esel begleitete Südländer bringt den Mann, der unter die Räuber gefallen war, in eine Herberge und zahlt sogar für ihn. Diese Geschichte steht in der Mitte unserer nächsten Sommerkirche. Gäste sind Simon Schmiedel, der ein Pflegeheim des Arbeiter-Samariter-Bundes leitet (Landgut Rubitz) und Christian Grünberg, der einen Rettungssanitäterwagen fährt und quasi ein professioneller Samariter ist. Ahmad Mohamed wird die kurdsche Langhalslaute spielen, und es gibt Öl und Wein. Herzlich willkommen!