24. Juni, 4.nach Trinitatis, 17 Uhr

with Keine Kommentare

Wir haben hier keine bleibende Statt (Hebr 13, 14) oder wie der Glaube fremd macht. Liturgie und Predigt: Pfarrer Dr. Frank Hiddemann; Gast: Nikolaus Huhn (Energieberater und Aktionskünstler aus Schlöben); Musik: Dorothea Franke/Ina Mohn-Engel (Gesang/Orgel).

Der Glaube macht fremd? -Gehört die Religion nicht zu den Dingen, die so etwas wie ‘Heimat’erzeugen? Die Kirche im Dorf. Oder sogar das Christliche Abendland? Als das Christentum neu war und die Welt sich alt fühlte, erlebten sich die jungen Gemeinden als Gäste auf Erden. Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. Unsere Bürgerrechte sind nicht in Rom, sondern im Himmel! Paul Gerhardt singt kurz nach dem dreißigjährigen Konfessionskrieg: “Ich bin ein Gast auf Erden und hab hier keinen Stand. Der Himmel soll mir werden, da ist mein Vaterland.” Warum haben wir heutige Christen uns an die Welt gewöhnt und fühlen uns hier zu Hause? – Das ist das Thema unserer dritten Sommerkirche. Als Gast haben wir Nikolaus Huhn eingeladen, der als Tischler, Aktionskünstler und Energieberater immer mal ganz andere Dinge tut als normal. Er schweigt mit einer Gruppe von Menschen im Steinbruch oder fährt mit dem Ohrenwagen umher, um den Menschen zuzuhören. Dorothea Franke wird singen und unsere Kantorin Ina Mohn-Engel wird sie begleiten. Wir bieten Ihnen nach der Kirche einen kleinen Imbiss und Gelegenheit zum Gespräch!